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Gegendarstellung Stammtisch Nandlstadt zur BR2-Reportage

Gegendarstellung zur BR2-Reportage „Wo Esoterik und Reichsbürgerdenken sich begegnen“ von Veronika Wawatschek vom 16. Juni 2017 – Anton Gebhard

Lektionen müssen gelernt werden: Der Kaiser ist nackt!

Was wir in diesem Leben säen, d.h. anderen antun, werden wir in einem späteren Leben ernten und die entsprechenden Erfahrungen nachvollziehen. Es ist das empirische Prinzip des Karmas, dass man in einem späteren Leben das sein wird, was man heute verachtet und dabei die entsprechenden Lektionen lernt. Während der bewusste Verstand vergisst, ist in der Seele alles verankert.

Dass nun eine Hautfarbe als „Strafe“ und damit rassistisch interpretiert wird, entspricht keinesfalls der Lehre der Rückführungstherapie. Das Beispiel dient vielmehr dem Nachem-pfinden eines früheren Täters in einer heutigen Opferrolle, um daran zu wachsen und dem Ziel eines liebevollen Umgangs näher zu kommen.

Die Redakteurin der Radio-Reportage, Veronika Wawatschek, die ursprünglich aus Nandlstadt stammt und dem Organisator persönlich bekannt ist, scheint sich hier nicht gründlich mit den Sachverhalten auseinander gesetzt zu haben, da sie neben dem oben genannten Beispiel weitere Falschdarstellungen, Diffamierungen und selbst konstruierte Zusammenhänge, ob bewusst oder unbewusst, aufführt.

So hat sie sich offenbar nicht mit der Referentin zum Thema Rückführungstherapie, Vesna Božič Mauko, dem Rückführungstherapeuten Dr. Jan Erik Sigdell, den Zielen des Freidenker-Stammtisch Nandlstadt und den Hintergründen aktueller Politik beschäftigt. In manipulativer, diffamierender und verleumderischer Art und Weise stellt sie eine faktenfreie Verknüpfung von spirituellen Themen zu einer sog. „Reichsbürgerszene“ und Rechtsextremismus her, die weder beim Stammtisch Nandlstadt noch bei den Rückführungstherapeuten Bosic-Mauko (Slowenin) und Dr. Sigdell (Schwede) existiert.

Das manipulative Weben von Behauptungen, Unwahrheiten und unsichtbaren rechten Gewändern scheint bei Veronika Wawatschek in Erfüllung ihrer staatlich-christlichen (Auftrags-)Mission jedoch Methode zu haben. Wie auch bei anderen durch den BR im Netz veröffentlichten Beiträgen von Redakteurin Wawatschek zu kirchlichen bzw. christlichen Themen nachzuvollziehen ist1, versucht Wawatschek in irreführender Art, den Eindruck von Gewaltbereitschaft und Demokratiefeindschaft der behandelten Menschen und Gruppen zu erwecken. Die Objektivität und neutrale Darstellung scheint ihr womöglich in der katholischen Journalistenschule abhanden gekommen zu sein, was aber für eine christliche Haltung unabdingbar wäre.

In Zeiten des Vertrauensverlustes zum zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk und den Massenmedien scheinen Diffamierungen und Unterstellungen das einzig verbleibende Mittel zu sein, die Deutungshoheit über die Geschehnisse zu erlangen. Dies geschieht u.a. mit geschicktem Meinungs- und Empörungsmanagement sowie mit Denunziationsbegriffen zur kognitiven Mentalvergiftung2. Darunter finden sich Begriffe wie „Querfront“, „Neurechts“, „Braunesoterik“ oder „Verschwörungstheorie“.

Die Begriffe folgen einer gewissen arglistigen Logik: Durch eine geschickte Form der gedanklichen Verklammerung unterschiedlicher Themenbereiche wird suggeriert, dass unerwünschte und öffentlich nicht diskutierte Themen mit bedenklichen oder verrufenen Themen verklammert werden. Damit kann eine Immunisierung vor Kritik durch Bannung bestimmter Themenbereiche aus dem öffentlichen Raum sowie ein Ablenken der Kritik vom Zentrum der Macht erreicht werden.

Darin scheinen auch die Risiken sich organisierender Bürger zu liegen, die in Zeiten des Informationszeitalters vermeintlich unumstößliche Fakten hinterfragen und sich von Schubladendenken, althergebrachten Sichtweisen und Glaubenssätzen sowie Mehrheitsmeinungen lösen wollen. Sobald dies auch noch in der Öffentlichkeit stattfindet, wird dies zur Gefahr für bestimmte Gruppen und Institutionen. Gegenüber den Andersdenkenden wird offline und online Druck ausgeübt, um allen anderen klar zu signalisieren, welche Bandbreite an (politischen) Meinungen erwünscht ist – und welche nicht.

Diese Strategie ist jedoch leicht zu durchschauen. Es helfen keine Luftnummern mit Scheren, Fäden und Ritterkreuzen mehr, um die Bevölkerung zu täuschen. Die große Illusion kommt nun zum Vorschein! Die Angst, dass man als dumm oder für sein Amt als nicht tauglich wahrgenommen wird, schwindet von Tag zu Tag. Die Angst vor Reputations- und Wohlstandsverlust bei Aussprechen der Wahrheit ist nur noch bei den Menschen vorhanden, die sich partout nicht aus der Kinderwelt verabschieden wollen. Diese Entwicklung kann jedoch weder eine Redakteurin, die staatlichen Medien noch die Politik aufhalten, diese Lektion müssen auch sie noch lernen!

Dabei wäre es ein Leichtes, aus der Kinderwelt zu entfliehen, indem man das Offensichtliche ausspricht: Der Kaiser ist nackt!

1 „Wawatschek erneut mit manipulativem Beitrag im Bayerischen Rundfunk“ – http://www.kath.net/news/51099
„Veronika Wawatschek heute verschwörerisch in BR2 über christlich-rechts“ – http://www.medrum.de/content/veronika-wawatschek-heute-verschwoererisch-in-br2-ueber-christlich-rechts
„Rüge des Rundfunkrates: handwerklich mangelhaft“ – http://dps-bonn.de/ruege-des-rundfunkrates-handwerklich-mangelhaft
„Tendenziöse Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gegen kirchlich-konservative Gruppen“ –
http://www.katholikenkreis.de/kirche1-Dateien/Tendenzi%C3%B6se%20Berichterstattung%20im%20BR%20(2)%20a.htm
„Verleumdungs-Kampagne gegen Lebens- und Familienschutz“ – http://www.familien-schutz.de/2015/02/25/verleumdungs-kampagne-gegen-lebens-und-familienschutz-aktive-jetzt-beschwerde-an-bayerischen-rundfunk-senden/
„Fall Wawatschek: Interviews mit Norbert Geis und Jürgen Liminski“ – http://www.verein-durchblick.de/index.php/17-allgemein/aktuelles/1137-fall-wawatschek-interviews-mit-norbert-geis-und-juergen-liminski
2 https://www.uni-kiel.de/psychologie/mausfeld/pubs/Mausfeld_Die_Angst_der_Machteliten_vor_dem_Volk.pdf

Stellungnahme Radioreportage B2

Am 16. Juni 2017 erschien auf Bayern 2 die Radioreportage „Wo Esoterik und Reichsbürgerdenken sich begegnen“ von Redakteurin Veronika Wawatschek.

Darin wird der Stammtisch Nandlstadt in diffamierender und verleumderischer Art und Weise einer sog. „Reichsbürgerszene“ bzw. gar einer „rechtsextremen“ Szene zugerechnet.
Ebenso wird mir, Anton Gebhard, durch einen von der Redakteurin konstruierten und durch nichts begründeten bzw. zu rechtfertigenden Zusammenhang rechtsextremes Gedankengut, vergleichbar der NPD, unterstellt.

Der Stammtisch Nandlstadt als Gruppe bzw. der Organisator, Anton Gebhard, distanzieren sich uneingeschränkt und mit allem Nachdruck von extremen Gedankengut jeglicher Art und weisen Vorwürfe des BR, der Redakteurin Veronika Wawatschek sowie des VS als falsch, manipulierend, diffamierend und verleumderisch entschieden zurück.

Der Stammtisch Nandlstadt bekennt sich, wie bereits seit Beginn auf der Internetseite zu lesen war, zur freiheitlich demokratischen Grundordnung.
Sämtliche behandelten Themen dienen ausschließlich der eigenen Meinungsbildung. Der Stammtisch Nandlstadt hat niemals zur Gewalt gegen den Staat bzw. dessen Bedienstete aufgerufen und in diesem Zusammenhang, entgegen dem in der Reportage suggerierten Anschein, auch niemals eigene Meinungen kundgetan.

Um weiteren Schaden von allen Beteilgten abzuwenden macht der Stammtisch bis auf Weiteres eine Pause. Wir bitten um Verständnis.

Nächster Stammtisch: 10. Juli – Vortrag Klinkclown Lui Klassen

Lui Klassen (4)Am Freitag, 10. Juli, trifft sich der Freidenker-Stammtisch um 19.30 Uhr im Café La Villa in Nandlstadt.

Lui Klassen aus München, Klinikclown und Vorstand im Verein KlinikClowns Bayern e.V., hält einen Vortrag zum Thema „Ein Lachen schenken – Klinikclowns in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen“

Eintritt: 5 EUR zugunsten des Vereins KlinikClowns Bayern e.V.

www.klinikclowns.de
www.luitpold-klassen.de

Alle Interessierten, Neugierigen und Aufgeschlossenen sind herzlich willkommen!
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